JKU Linz und SAL setzen Zusammenarbeit im gemeinsamen Labor für drahtlose Systeme fort

Während sich 5G am Markt noch entfalten muss, forschen die JKU und Silicon Austria Labs (SAL) bereits an 6G und an drahtloser Sensorik. 

von links: Univ.-Prof.in Dr.in Alberta Bonanni (JKU Vizerektorin für Forschung und Internationales), DI Dr. Thomas Buchegger (Standortleiter SAL Linz), Mag.a Dr.in Christina Hirschl (Geschäftsführerin SAL) und Mag.a Christiane Tusek (JKU Vizerektorin für Finanzen und Entrepreneurship) bei der Vertragsunterzeichnung; Credit: JKU
von links: Univ.-Prof.in Dr.in Alberta Bonanni (JKU Vizerektorin für Forschung und Internationales), DI Dr. Thomas Buchegger (Standortleiter SAL Linz), Mag.a Dr.in Christina Hirschl (Geschäftsführerin SAL) und Mag.a Christiane Tusek (JKU Vizerektorin für Finanzen und Entrepreneurship) bei der Vertragsunterzeichnung; Credit: JKU

Das gemeinsame Labor wird für drei Jahre weitergeführt. Silicon Austria Labs (SAL), Österreichs Spitzenforschungszentrum für Elektronik- und Softwarebasierte Systeme (ESBS) arbeitet gemeinsam mit der Johannes Kepler Universität (JKU) in Linz an Schlüsseltechnologien für die drahtlos verbundenen „Dinge“ der Zukunft.

Uni SAL Labs ermöglichen Wissenstransfer in die Industrie
Der Erfolg der Uni SAL Labs liegt in der zielgerichteten Zusammenarbeit mit Universitäten an Schlüsselthemen für Elektronik- und Softwarebasierte Systeme. Im gemeinsamen Labor betreiben Forscher*innen der Universität und SAL Grundlagenforschung, welche später in Kooperationen mit der Industrie eingesetzt werden kann. „Silicon Austria Labs wurde gegründet, um internationale Spitzenforschung zu betreiben und die österreichische Elektronikindustrie und das gesamte ESBS-Ökosystem zu stärken. Die Zusammenarbeit mit Spitzenforscher*innen der JKU im Bereich der Kommunikationstechnik, Radiofrequenztechnologien und Künstlicher Intelligenz ist ein zentraler Teil unserer Strategie,“ erzählt Dr.in Christina Hirschl, Geschäftsführerin der SAL.

„Diese Kooperation führt das Know-how und die Innovationskraft der JKU und der Silicon Austria Labs zusammen. In solchen Initiativen liegt ungeheures Potenzial – um genau das zu nutzen und zu fördern, hat die JKU das Linz Institute of Technology gegründet. Gemeinsam mit Partner*innen können wir so gestaltend zu wichtigen Zukunftsthemen beitragen – so wie hier im Bereich Mobilkommunikation und 6G“, berichtet JKU-Vizerektorin Mag.a Christiane Tusek.

ÜBER SILICON AUSTRIA LABS (SAL)
Die Silicon Austria Labs GmbH (SAL) wurde 2018 als bundesländerübergreifendes, außeruniversitäres Spitzenforschungszentrum im Bereich der elektronikbasierten Systeme gegründet. An den Standorten Graz, Villach und Linz wird an Schlüsseltechnologien in den Bereichen Microsystems, Sensor Systems, Power Electronics, Intelligent Wireless Systems und Embedded Systems geforscht. SAL bringt dabei wesentliche Akteure aus Industrie und Wissenschaft und damit wertvolle Expertise und Know-how zusammen und betreibt kooperative, anwendungsorientierte Forschung entlang der Wertschöpfungskette. Ziel ist es, den Wertschöpfungsprozess von der Idee zur Innovation zu beschleunigen – mit exzellenter Forschung und wirtschaftlichem Nutzen. Eigentümerinnen sind die Republik (50,1%), die Länder Steiermark und Kärnten (je 10%), das Land Oberösterreich (4,95%) und der Fachverband für Elektro- und Elektronikindustrie (24,95%).

ÜBER DIE JOHANNES KEPLER UNIVERSITÄT Linz (JKU)
Die Johannes Kepler Universität Linz (JKU) versteht sich als eine regional stark verwurzelte und zugleich international ausgerichtete Universität. Die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung Oberösterreichs ist mit rund 24.000 Studierenden und 3.900 Mitarbeiter*innen eine fachlich breit aufgestellte Universität mit Kernkompetenzen auf dem Gebiet der Technologie (Engineering, Informatik, Naturwissenschaften), der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, der Pädagogik, der Rechtswissenschaften und der Medizin. Sie ist mit ihren Werten, ihrer visionären Haltung und ihrer sowohl inter- als auch transdisziplinären Ausrichtung prädestiniert, die wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit anzunehmen, vor allem in Hinblick auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Diversität und Inklusion.